DOOH wird immer wichtiger und ergänzt die klassische Plakatwerbung um neue Möglichkeiten. Dass beides zusammen funktioniert, zeigen die Nielsen-Zahlen für Februar 2024: Außenwerbung insgesamt legte gegenüber dem Vorjahresmonat um 38,6 % zu, DOOH sogar um 73 %.
Was Programmatic DOOH möglich macht
Mit Programmatic DOOH lassen sich Werbeflächen in Echtzeit ansteuern. Kampagnen werden dadurch flexibler und zielgenauer. Ausspielungen können sich nach Tageszeit, Wetter, erwartetem Publikum am Standort oder besonderen Anlässen richten.
Wird das Plakat zum Auslaufmodell?
Keineswegs. DOOH und klassische Außenwerbung ergänzen sich. DOOH steht für Flexibilität und Aktualität. Das klassische Plakat bringt greifbare Präsenz und visuelle Kraft, vor allem beim Markenaufbau.
DOOH und Plakat sind keine Gegensätze. Zusammen sind sie am stärksten.
Fazit
Die Verbindung von DOOH und klassischer Außenwerbung bietet das Beste aus beiden Welten: die Zielgenauigkeit und Flexibilität digitaler Technik und die Reichweite und dauerhafte Sichtbarkeit des Plakats. So können Marken ihre Botschaften kreativer, beweglicher und wirksamer kommunizieren.
Die Zahlen im Detail
Für Februar 2024 weist Nielsen aus:
- Außenwerbung gesamt: rund 210 Mio. Euro Brutto, plus 38,6 % (58,7 Mio. Euro mehr als im Februar 2023). Das entspricht einem Anteil von 8,2 % am Gesamtwerbemarkt.
- DOOH: 86,1 Mio. Euro Brutto, plus 73 % (36,4 Mio. Euro mehr als im Vorjahresmonat). DOOH macht damit 41 % der Außenwerbung aus.
Wie ich das einordne
Zwei Dinge fallen mir auf. Erstens wächst DOOH schneller als Außenwerbung insgesamt, aber auch die klassische Außenwerbung legt stark zu. Das spricht gegen das Bild vom Auslaufmodell. Zweitens ist es eine Monatszahl. Ein Februar sagt wenig über das ganze Jahr, und der Vergleich zum Vorjahresmonat kann durch Sondereffekte beeinflusst sein.
Was heißt das für deine Planung?
- Beides prüfen. DOOH für Flexibilität und Aktualität, das klassische Plakat für Präsenz und Markenaufbau.
- Zahlen richtig lesen. Bruttozahlen zeigen Listenpreise und keine Netto-Investitionen.
- Entwicklung über mehrere Monate beobachten. Einzelne Monate sind kein Trend.
DOOH und OOH ergänzen sich perfekt.
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