Daten sind wichtig. Lokales Wissen aber auch.

Balkendiagramm neben einer Standortmarkierung

In der OOH-Planung arbeiten wir heute mit deutlich mehr Daten als noch vor einigen Jahren. Das ist gut. Trotzdem stelle ich immer wieder fest: Daten allein reichen nicht aus.

Gleiche Zahlen, unterschiedliche Wirkung

Zwei Standorte können auf dem Papier nahezu identische Reichweiten haben und trotzdem unterschiedlich gut funktionieren. Pendlerströme, Bewegungsprofile, Einkaufsgewohnheiten, regionale Besonderheiten oder das Umfeld eines Standorts lassen sich nicht immer vollständig in Zahlen abbilden.

Genau hier zeigt sich der Unterschied zwischen einer theoretischen und einer praxisnahen Planung.

Daten zeigen, was möglich ist. Erfahrung zeigt, was wirkt.

Wo lokales Wissen den Unterschied macht

Eine Fläche an einer Kreuzung kann rechnerisch viele Kontakte haben. Ob sie wirkt, hängt aber zum Beispiel davon ab, ob Menschen dort an der Ampel stehen oder vorbeifahren, ob das Motiv aus der Fahrtrichtung gut zu sehen ist und ob das Umfeld zur Botschaft passt. Solche Dinge zeigt oft erst ein Blick vor Ort.

Fazit

Daten zeigen, was möglich ist. Erfahrung zeigt, was wirkt. Die besten Lösungen entstehen meist dann, wenn beides zusammenkommt.

Was heißt das für deine Planung?

  • Standorte nicht nur nach Reichweite beurteilen. Zwei Flächen mit ähnlichen Zahlen können unterschiedlich wirken.
  • Vor Ort prüfen. Stehen die Menschen dort, zum Beispiel an der Ampel, oder fahren sie vorbei? Ist das Motiv aus der Fahrtrichtung gut zu sehen? Passt das Umfeld zur Botschaft?
  • Lokales Wissen einbeziehen. Wer den Markt kennt, weiß, was Zahlen nicht zeigen.

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